Ars Electronica 2011
Mein Tattoo-Aufkleber ist – zugegebenermaßen – nicht mehr ganz frisch, aber die Erinnerung an die Ars Electronica 2011 bleibt dadurch einen Tick lebendiger. Schön war’s! Ein Meisterwerk an Aktivierung von Neugier und Kommunikation – ganz so, wie es das leichte Lernen braucht. Dieses Jahr lautete das Motto „Origin“. In Zusammenarbeit mit CERN war zu erleben, woraus die Triebkraft für Neues besteht.
Die Sehnsucht nach Sinn, Erkenntnis, Verständnis und Bedeutung ist elementar wichtig, die Triebkraft für Neues im Menschen zu aktivieren. Freiräume des Denkens und Erfindens wie CERN oder die Ars Electronica könnten in den verschiedensten Bereichen, sei es das Lernen in der Gesellschaft, in Unternehmen oder in Schulen, Freude und Motivation hervorbringen. Was könnte alles besser gelingen, wenn uns gestattet wäre, leichter zu lernen? Mit dem Festival im Festival – der Plattform „Create your world“ – konnten auch Kinder dieses Jahr experimentell erfahren, ganz Unterschiedliches. Ich habe meinen 3-Jährigen kaum gesehen. Zuhause machte er sich aber gleich an die Fortsetzung dessen, was in Linz an Forschungsdrang begann.
Wie sehen Orte und Rahmenbedingungen für Erwachsene aus, die neues Denken, gemeinsames Entwickeln und inspirierende Kommunikation zulassen? Das sind die Fragen, denen sich curious minds widmet.
